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Restaurierung von Kommode und Bauernschrank

Für einen Kunden aus Hamburg restaurierte Tischler Helmeke im Landkreis Harburg eine Kommode und einen alten Bauernschrank. Beide Möbelstücke in einem ähnlichen Stil und vom Bau her passend. Die Kommode mit zwei Schubkästen war in einem schlechten Zustand, als sie in die Tischlerei gebracht wurde. Viel Furnier musste erneuert werden. 

Auch der Bauernschrank war etwas in die Jahre gekommen. Die Einlegearbeiten waren nicht mehr intakt, sodass Tischler Helmeke diese mit 6mm dickem Holz nachbildete. Er schnitt das Einlegeholz passgenau zurecht und konnte so die beschädigten Einlagen auffüllen. Abschließend wurde der Bauernschrank komplett abgeschliffen und neu lackiert. 

Endergebnis und Arbeitsschritte der Restaurierung

Küchenbuffet aus Eichenholz

Ein Kunde aus Hamburg-Marmstorf kam mit diesem Buffet aus den 1920er Jahren in die Tischlerei im Landkreis Harburg. Sein Wunsch: Es sollte wieder dunkler werden. Der Tischler verleimte einige Stellen, die mit den Jahren nicht mehr intakt waren. Außerdem zerlegte er das Buffet in seine zahlreichen Einzelteile, um es gut abschleifen zu können. Nach den Schleifarbeiten wurden alle Teile von außen dunkel gebeizt und danach mit 2 Komponentenlack seidenmatt ablackiert.

Das Endergebnis

Restaurierung einer alten Truhe

Ein Kunde kam mit dieser alten Truhe in die Holzwerkstatt von Tischler Jörg Helmeke in Rosengarten im Landkreis Harburg.

Die Griffe waren verrostet, außerdem sollten Füße neu angefertigt werden. Zunächst startete Tischler Helmeke damit, die Bodenplatten anständig festzuschrauben, denn auch diese waren nicht mehr stabil zusammen. Dann fertigte er Füße an, die er unterdübelte. Zur Stabilisierung der Füße fertigte er außerdem Eckklötze. Diese verhindern, dass beim Verschieben der Truhe die Füße abbrechen oder sich verschieben. Zuletzt wurde die gesamte Truhe farblich angeglichen und gut geölt.

Restaurierung der Holztruhe:

Restaurierung einer Kommode

Ein Kunde aus Hamburg wünschte die Restaurierung seiner Kommode mit sechs Schubkästen durch den Tischler Jörg Helmeke.

Sämtliche Führungsleisten mussten erneuert werden und wie auf den Bildern zu sehen, war die Kommode auch stellenweise durch Risse beschädigt. Außerdem fehlten einige Schlüsselschilder, die ebenfalls nachgefertigt wurden.

Zunächst schliff der Tischler die Kommode sorgfältig ab. Die Seitenteile der Schubkästen waren unten so stark abgenutzt, dass sie gerade gesägt werden mussten um neue Holzleisten anleimen zu können. Jetzt hatte alles wieder die richtige Größe und Höhe. Auch die Führungsleisten im Korpus waren durch jahrelange Beanspruchung stark abgefahren und regelrecht ausgehöhlt. Diese wurden teilweise erneuert.

Die Rückwand der Kommode war in keinem guten Zustand. Sie wurde ausgebessert und neu verleimt. Außerdem gab es vorne tiefe Furchen. Um diese auszubessern setzte der Tischler Helmeke dünne  Holzklötze ein, um die Laufflächen für die Schubkästen wieder eben zu machen.

Auch die Füße der Kommode wurden ausgebessert. Die Zierleisten an den Füßen mussten teilweise ergänzt werden. Kleinere Stellen wurden mit 2K Spachtel aufgefüllt und mussten anschließend plan geschliffen werden.

Zuletzt wurde in der Tischlerei im Landkreis Harburg alles seidenglänzend lackiert.

Hier sehen Sie die Bilder vom Arbeitsprozess der Restaurierung der Kommode:

Restaurierung einer alten Truhe

Tischler Jörg Helmeke aus dem Landkreis Harburg bekam von einem Kunden aus Bendestorf den Auftrag eine alte Truhe zu restaurieren. Der Deckel war schief, sodass er nicht mehr richtig schloss. Es fehlten auch einige Metallbeschläge, ein Schloss und der Griff hielt nur noch an einer Seite. Außerdem hatte die Truhe einige Risse und im Laufe der Jahre wurden Löcher hineingebohrt, die nun nicht mehr benötigt wurden.

In der Holzwerkstatt Helmeke ersetzte der Tischler die rausgebrochenen Stücke und verschliff sie. Um den Deckel der Truhe zu restaurieren, füllte er die Ritzen mit altem Eichenholz auf und hobelte alles bündig. Um die Löcher zu füllen, setzte er dort Dübel ein.

Er baute ein Schloss ein, schraubte ein Schild aus Messing vor das Schlüsselloch und befestigte den losen Griff. Die seitlichen Leisten der Truhe fertigte er aus altem Eichenholz neu. Alles wurde bündig gehobelt und geschliffen. Um den Schriftzug zu erhalten, ließ er diesen Bereich aus.

Die Schrift hat er dann mit dem richtigen Farbton ergänzt und den Hintergrund nachgedunkelt. Zuletzt wurde die gesamte Truhe klar lackiert.

Der Deckel wurde hinten mit einem Stangenscharnier aus Messing befestigt.

Hier sehen Sie die Fotos der Restaurierung der alten Truhe in der Holzwerkstatt Helmeke im Süden von Hamburg:

Restaurierung Schrank aus Heimfeld

Tischler Jörg Helmeke holte diesen antiken Schrank bei einem Kunden aus Heimfeld. Er sollte professionell restauriert werden, um wieder uneingeschränkt nutzbar zu sein und dem Kunde noch lange erhalten bleiben.

Die Türen sind im Laufe der Jahre verzogen. Deshalb setzten sie unten auf und führten zu deutlichen Schrammen in der Unterkante des Schranks. Jörg Helmeke restaurierte den Schrank. Er fräste die Zierleisten und andere Einzelteile des Schranks nach und kürzte die Türen, sodass diese nun ohne Einschränkungen geöffnet und geschlossen werden können ohne aufzusetzen. Außerdem baute er in seiner Tischlerei im Süden von Hamburg Laufleisten für Schubkästen ein. Abschließend wurde der gesamte Schrank sowohl Innen als auch Außen mit Zwei-Komponenten-Lack lackiert.

Hier sehen Sie das Ergebnis der Restaurierung:

Restaurierung eines Vertiko

Ein Vertiko aus Buxtehude südlich von Hamburg-Harburg Richtung Stade fand seinen Weg zu uns in die Möbeltischlerei. Der Wunsch des Kunden: Restaurierung des Möbelstücks.

Nach dem Abschleifen und der Überarbeitung der Holz-Oberflächen wurde das gute Stück neu lackiert. Nun steht es wieder an seinem Platz.

“Wir sind jedes Mal ein bisschen stolz, wenn das Ergebnis unserer Arbeit dem Kunden vor Ort ein Lächeln ins Gesicht zaubert”
(Tischler Jörg Helmeke)

 

Restaurierung Eichenbuffet von 1930 mit Schnitzereien

In diesem Bericht widmen wir uns dem Buffet einer Kundin aus Wilhelmsburg bei Hamburg.
Das Eichenholz-Buffet, bestehend aus Ober- und Unterteil, ist aus den 1930er Jahren und an vielen Stellen mit Schnitzarbeiten verziert.

Mittlerweile konnte man ihm sein Alter deutlich ansehen. Der Auftrag: Restauration des antiken Möbelstücks mit besonderem Augenmerk auf der Wiederherstellung der Schnitzarbeiten.

Mit viel Sorgfalt wurde das Möbelstück in unserer Tischlerei wieder in den Originalzustand versetzt.
Auf den Bildern sehen sie die Verwandlung.

 

 

 

Restauration eines alten Schrankes

Ein besonderes Möbelstück erreichte uns aus der Harburger Nachbarschaft:
Ein massiver Eichenholzschrank, der unserer Meinung nach durchaus 300 Jahre als sein könnte, fand seinen Weg zu uns in die Tischlerei.

Defekte Füße, viele defekte Holzteile und ein kaputtes Schloss; dazu war der Schrank mehrmals in seinem Leben lackiert, mit Holzkitt gespachtelt, geschliffen und wieder überlackiert worden. Und innen war der Staub von hundert Jahren, der sich auch durch Reinigen vom Kunden nicht entfernen ließ, so dass eine Nutzung – z.B. für frische Wäsche – kaum möglich war.

Kundenwunsch:
“Der Schrank darf gerne alt aussehen. Er soll die Patina behalten, die er im Laufe seines Lebens gesammelt hat. Wichtig ist vor allem, dass er wieder benutzbar wird.”

Wir entfernten einen Großteil der Ausbesserungsversuche der der letzten hundert Jahre, schliffen den Schrank auch von innen, um dem vielen Schmutz Herr zu werden und brachten das Eichenholz wieder zum Vorschein. Der Schrank hat noch immer einige durch Holzkitt gefüllte tiefe Risse, die sich auch durch Schleifen nicht entfernen lassen.

Da wir den natürlichen Holzton nicht durch eine farbige Lackierung verdecken wollten, wurde der Schrank am Schluss geölt, was eine ganz besondere Ergebnis zur Folge hatte: Das Holz wurde fast schwarz. Ob das am Alter liegt oder am massiven Holz, konnten wir nicht in Erfahrung bringen. Jedenfalls: Dieser Schrank ist wieder etwas ganz besonderes geworden.